[perzept][Hypertext-Inhalt] [Hypertext-Forschung]

McKnight, Dillon und Richardson
(1990)

[Referenz]

McKnight, Dillon und Richardson verwendeten in ihrer Untersuchung den Text "Introduction to wines" den sie den Vpn in vier verschiedenen Versionen vorlegten. Zwei der Versionen waren nicht-linear (Hyperties- und HyperCard-Version), zwei weitere linear (elektronisches Textdokument und Papierausdruck). Untersucht wurden die Auswirkungen der unterschiedlichen Versionen auf die Zeit, die die 16 Vpn (vier pro Bedingung!) zur Beantwortung der Fragen benötigten, auf die Antwortgenauigkeit, auf die Zugriffsstrategie und auf die Einschätzung des Textumfangs durch die Vpn.

Obwohl der Umfang der beiden linearen Textversionen tendentiell überschätzt wurde, waren diese Unterschiede nicht signifikant. Auch für die zur Beantwortung der Fragen benötigte Zeit unterschied sich in den vier Gruppen nicht. Die Beantwortung der Suchfragen gelang den Vpn der beiden linearen Bedingung signifikant besser als denen der nicht-linearen Bedingungen. Ferner beschäftigten sich die Vpn der beiden nicht-linearen Bedingungen signifikant länger mit dem Inhaltsverzeichnis bzw. Index.
Aufgrund dieser Ergebnisse kommen die Autoren zu dem Schluß, daß

" ... it is clear that for some texts and some tasks hypertext is not the universal panacea which some have claimed it to be." (S. 18).